Venezia Report

Report – Venezia Tour (deutsch version below)

9th July 19 – 28th July 19

It was planned to cycle back over Graz, Vienna, and Praha. Yesterday (28th July) I´ve made a cut and decided to close the tour. My personal reason is… my mind is full of new landscapes, villages, cities and peoples. After arriving Venecia (26th ) I was going to a camping place near of Punta Sabbioni by a ferry. The whole mass tourism arround the peninsula pissed me off. But after cycling ~ 200km in 9,5 hours by up to 40 degrees, I needed a place to hang out, eat and sleep. Next day I wanted to cycle along the coast, after 20km “private” camping place beach came minimum 15km private hotel beach. This, the bulk of suncream tourist who´s drinking plastic cocktails by lieing on a plastic canvas chair… and the fact that cycling is forbidden at this beach, pissed me off again.
I decided to cycle away from thiis hotspot. I needed some time too reflect my beeing there and have found a small, nice and really authentic “italiano” camping place in the near of Duna Verde / Caola. Arrived in the middle of the day (27th) I had time to think about the whole impressions and had a rest to recover my from the exhausting day before. I had a really good afternoon this day and made the decision that I will see what tomorrow will bring. I was getting up very early next morning (3am) , cause the weather was very changeable and I wanted to start early. It was raining, but this was not the problem, the bike and my condition also good. After 20km in the direction to Graz, my mind was fucking me… I felt that my mood is not going up.
After nearly 3 weeks cycling alone, I´ve seen so much, I could not enjoy the present. This confirmed my resolution to quit the tour.
I don´t need fun to enjoy but I want to enjoy if I´m cycling in my freetime.

So, long speech – short sense… Yesterday (28th) , I cycled from Duna Verde to Portoguaru (trainstation) and decided to go back home by train. I arrived Bremen at 2am this morning.

I confirm with this decision right now and I can cycle the rest of the tour later iif I want to and my mind is free again. And this is not meaning that lieing on the couch in the next two weeks from my holidays ;) I´m a potatoe, yes… but I have no couch or sofa.

I had a really good time this 3 weeks… I crossed complete germany and the swiss from north to south… I cycled the “Bernardino Pass” up to 2066 vertical meters (little bit proud I am ;) and I´ve seen a lot of italy. And I will never forget where my favorite river, the Rhein, is coming from. The Goa festival in Lostallo (5day´s dancing between the mountains) and the ice cold waterfall´s… WOW :D

What´s coming next?…. I´m pleased :)

Time to speak potatoeish

Also… nach meinem kläglichem Versuch international zu wirken und meinen Report ersteinmal auf englisch zu verfassen, nun nochmal in der Kartoffelsprache.

Eigentlich wollte ich ja über Graz, Wien und Prag zurück nach Kartoffelland. Allerdings hatte ich nach Venedig und und Punta Sabbioni die Schnauze voll. Mein Kopf war eh schon voller überwiegend guter Eindrücke von der dreiwöchigen Radtour aber dieser Massentourismus, dem man in dieser Gegend kaum ausweichen konnte, gab mir den Rest.
Etliche Kilometer Strand sind dort bestückt mit Campingplätzen und Hotels, alles privatisiert und voller Sonnencremeverschmierter, Plastikcoktail schlürfender Plastiksonnenliegenbeführwörter, die mir echt die Laune verdorben haben. Zudem kahm noch das man nix von der Küste sehen konnte, weil entweder alles bebaut oder es verboten war dort Rad zu fahren.
Sofort hatte ich Fluchtgedanken und wollte nur noch weg. Is aber nich so einfach auf einer Halbinsel.
Nach den 200km vom Gardasee nach Venedig bei bis zu 40 Grad brauchte ich ne Pause und Erholung, darum übernachtete ich auf einer dieser Campingplätze. Am ´nächsten Tag (27.Juli), verbrachte ich einiege Zeit damit darüber nachzudenken was ich an so einem Ort verloren habe. Garnichts natürlich, aber darüber nachdenken kann man trotzdem mal. Gegen Mittag erreichte ich einen von der Masse etwas entfernten, kleinen, sehr schönen Campingplatz. Athentisch italienisch, nette Leute. Dort hatte ich noch einen schönen Nachmittag / Abend und beschloss zu sehen was der kommende Morgen bringt.
Bin wegen dem wechselndem Wetter sehr früh aufgestanden, so um 3… nach etwa 20km Richtung Graz merkte ich das meine Stimmung im Keller ist und sich aufgrund der vielen Eindrücke der letzen drei Wochen auch erstmal nicht bessern wird, bzw ich das was nun kommen würde nicht wirklich genießen könnte, mein Kopf war/ist voll. Darum habe ich abgebrochen, bin zum nächsten Bahnhof (Potoguaro) und mit dem Zug zurück nach Bremen. Angekommen bin ich um 2 Uhr am folgenden Morgen.

Wenn ich in meiner Freizeit Rad fahre, brauche ich nicht unbedingt immer Spaß aber ich möchte es doch genießen können. Den Rest der Tour kann ich später irgendwann noch nachholen, wenn ich will. An dem Regen oder meiner Kondition hat es jedenfalls nicht gelegen. Bock auf Radfahren hab ich nach wie vor und auf der Couch rumliegen werde ich die letzten 2 Wochen meines urlaubes nicht ;) (hab auch garkeine)

Hatte eine wirklich schöne Zeit in den drei Wochen. Die BRD und die Schweiz von Nord nach Süd durchquert und viel von Italien gesehen. Nun weiß ich auch wo “mein Rhein” herkommt und werde die eiskalten Wasserfälle, die Berge und Dörfer nie vergessen. Über den “San Bernardinopass” bin ich auf 2066 Meter raufgeradelt (ein bisschen stolz ich darrauf bin;) …die 5 Tage tanzen auf dem Goafestival in den schweizer Alpen waren ebenfalls ein genuss und ich bereue die Entscheidung nicht, die Tour nicht vollendet zu haben.

Was kommt als nächstes? …keine Ahnung, aber ich freu mich drauf.


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